Essentials

Hier wirst du finden, was mir in der Arbeit mit Menschen wichtig ist und was mir im menschlich-spirituellen Wachstum von Bedeutung zu sein scheint.

Die kurzen Texte und Inspirationen sind von mir, wie auch nach anderen zitiert und ganz bewusst kreativ-poetisch mit Verzicht auf eine klare Ordnung gehalten.

Nichts muss - alles darf sein.
Ich muss nichts verändern - und bin doch bereit, alles zu verändern.

Wesentlich scheint mir, den freien Fluss von Lebendigkeit und Kreativität wiederzufinden und zuzulassen und dadurch/ damit/ dabei mit mir selbst, mit dir und der Welt im Frieden zu sein.

Osho, mein spiritueller Lehrer, hat mich gelehrt, dass jedes Konzept, jeder Glaubenssatz darüber, wie etwas im Leben sein sollte, ein Konstrukt meines „Kleingeistes“ (Pyar) ist, welches mich unfrei macht und einschränkt. Meine heutigen LehrerInnen, das Leben, meine Partnerin und meine Freunde fordern immer wieder neu meine Bereitschaft heraus, solcherart Konzepte, wie ich glaube, dass es sein sollte oder gut und richtig finde, aufzugeben und mich dem Größeren hinzugeben. – Diese Bereitschaft in mir stelle ich auch in meiner Arbeit mit Menschen zur Verfügung.

Alles geben
und nichts festhalten
habe ich erkannt
führt mich ins Still-sein

Aus der Stille
aus dem Nichts
sehe ich
kommt alles

Ganze Verantwortung übernehmen für alles, was ich denke, fühle, sage, wahrnehme und tue.
Damit erhalte ich meine Würde oder gewinne sie zurück.
In Beziehung oder Begegnung ist das die gesunde Grundlage für Klarheit (Nicht-Verstrickung), Verstehen und Entwicklung.

 

Mut haben, mich aufrichtig mitzuteilen, Verantwortung zu übernehmen, mich zuzumuten.

Wer seine Schatten, wie C.G. Jung all die Anteile nennt, die wir nicht für salonfähig halten, wer diesen
Schatten nicht im geringsten kennt oder ständig webschiebt, weil er ihm Angst macht, ist nicht
beziehungsfähig. Dies ist eine klare und strikte Aussage, an der du niemals rütteln soltest.

Einen Schattenanteil von dir zu erkennen und zu ihm zu stehen, ist ene große Leistung.
(Sai Baba)

In Wirklichkeit weiß ich nie
was im nächsten Moment, in 2 Minuten, in einer Stunde, heute abend, morgen, nächste Woche oder nächstes Jahr passiert.
Weder im Außen noch in mir.
Je mehr ich jedes Konzept und jede Erwartung diesbezüglich loslassen kann und
zufrieden bin mt dem
was jetzt ist,
da bleibe,
desto leichter und friedlicher kann ich mt dem sein was kommt
(in mir und im Außen)
und die Wahrscheinlichkeit, dass Wunder geschehen,
nimmt zu.

Wenn ich das weiß und integriert habe,
kann ich durchaus in bestimmten Bereichen planen und mich ausrichten.

Wenn ich (immer wieder neu) bereit bin,
das Hier und Jetzt ganz zu fühlen, wahrzunehmen und Ja zu sagen
es zu meinem Freund zu machen
kann mir nichts passieren.
(kann mir das Nichts passieren.)

Stimme

Singen und das freie Spielen mit Stimme (Tönen) bringen mich oft sehr direkt ins Fühlen und näher zum oder ins Sein.

Körperkontakt

Natürliche Nähe und Körperkontakt mit Menschen erlauben
Einfachheit und Vielfältigkeit darin erleben wiederfinden ich kann einen Mann innig umarmen, zärtlich streicheln und muss deswegen
nicht schwul sein ich kann eine Frau innig umarmen, zärtlich streicheln und muss deswegen nicht mit ihr ins Bett gehen, noch nicht mal sexuelle Gedanken haben mich nähren lassen und andere nähren durch körperliche Nähe in vielen unbewerteten Facetten

Mein Körper sagt :
Raus ! Bewegung ! Tanzen !

mein Bauch sagt :
Berühren möchte ich und berührt werden

mein Herz sagt :
JA
da fehlt nichts

mein Verstand sagt :
Biete Kurse an !
Tanzkurse. Contactkurse. Aktionen in der Natur.
Teile das, was in dir brennt !

Der Große Geist sagt :
Bilde dir nichts darauf ein.
Noch weniger auf dich.
Was immer du tust, komm` aus und geh` zurück in die Stille.

In meiner Arbeit versuche ich all das zu verbinden.

Innehalten

Wenn eine Situation oder Umstände viele (starke) Gefühle und Gedanken aufwirbeln, die meinen inneren Raum ausfüllen oder soagar überfüllen, ist ein guter Weg, innezuhalten. Mit Unterstützung des klaren Geistes zu fühlen was da ist, zu schauen, was genau passiert ist und nachzuschauen, ob es jetzt
etwas zu tun, auszudrücken oder auszuhalten gilt.

Räume schaffen
von lebendiger fühlender
Wachheit
bereit, in diesem Moment
mit dem zu sein, was ist
die Lebenskräfte
sprudeln lassen
der Liebe Raum geben
Herzen öffnen
Begegnungen in Offenheit
wenn das Ich zurücktritt
und
etwas Größerem Platz macht
Möge das die Essenz meiner Arbeit sein

Techniken

Da, wo ich in meinen Workshops Techniken vermittle/ einsetze – beispielsweise phillippinische Kampfkunst bei MOVING STICKS oder Contact-Techniken in CONTACT IMPROVISATIONS-Workshops – dienen diese dazu, (Bewegungs-) Qualitäten zu erleben und zu üben, die wir im Alltag wenig oder gar nicht benutzen.
Die Techniken dienen für mich der Öffnung, der Erweiterung von Körper, Seele und Geist und der Praxis von bestimmten Qualitäten wie Durchlässigkeit, Ausrichtung oder Zentrierung. – Letztlich geht es darum, dass in Bewegung kommt, was dich bewegt, dass sich ausdrücken kann, was in dir ist.
Das Vermitteln der Qualitäten kann in einer zwecklosen Form um seiner selbst Willen, in künstlerisch-gestalterischer Form oder zum Zwecke der Selbstheilung geschehen. Alle drei Formen stehen für mich gleichberechtigt nebeneinander und sind oft nicht eindeutig voneinander zu trennen.

Innen-Raum

sich unabgelenkt dem eigenen Innen-Raum hingeben, bringt oft zunächst (noch) mehr Gedanken,
(ungute) Gefühle, Schmerz, Verwirrung, Verstrickung hoch/ ins Bewusstsein. Weil dabei die ganze Aufmerksamkeit dorthin geht. Mit der Bereitschaft des Lassens, Umarmens und Dableibens ändert es sich bald.

Bewertungen

Jede Bewertung/ Beurteilung ist letztlich eine Anmaßung.
Wenn ich das weiß und integriert habe, kann ich Bewertung und Beurteilung in bestimmten Bereichen als ein notwendiges sinnvolles Hilfsmittel benutzen.

Wissen,
das nichts anders sein muss, als es ist
ist ein guter Boden für Wachstum und Veränderung

Wissen,
dass alles anders sein könnte als es ist
ist ein guter Boden für Akzeptanz und Umarmung

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